Finanzplan erstellen – Was gehört in den Finanzplan zum Businessplan?2018-10-17T20:21:30+00:00

Finanzplan – Was gehört in den Finanzplan zum Businessplan?

Der Finanzplan ist der Zahlenteil im Businessplan. Er stellt den geplanten Umsätzen die dafür benötigten Kosten gegenüber. Damit finden Sie als Gründer heraus, ob sich Ihr Vorhaben lohnt, und welche Mittel Sie benötigen, um das Vorhaben starten und über die Anfangsphase finanzieren zu können. Der daraus resultierende Kapitalbedarf kann dann durch eigene Mittel oder durch fremde Mittel finanziert werden.

Was bedeutet Finanzplan?

Der Finanzplan bedeutet somit eine Art Tragfähigkeitsrechnung Ihrer Geschäftsidee und den dafür aufgestellten Planungsprämissen. Sie finden also idealerweise vor dem Beginn Ihrer Selbstständigkeit heraus, ob Sie mit Ihrem Unternehmen Geld verdienen und davon leben können.

Was beinhaltet ein Finanzplan?

Ein vollständiger Finanzplan beinhaltet mehrere Teilplanungen. Wenn alle Teilplanungen miteinander verknüpft sind, z.B. in Excel, dann spricht man von einer integrierten Finanzplanung. Folgende Teilplanungen sind in der Finanzplanung Standard:

  • Absatz- oder Mengenplanung in Stück oder Stunden,
  • Umsatzplanung (Menge x Preis)
  • Materialkostenplanung bzw. Herstellkostenplanung (Kalkulation)
  • Personalkostenplanung
  • Gemeinkostenplanung
  • Investitionsplanung
  • Liquiditätsplanung
  • Kapitalbedarfsplanung
  • Rentabilitätsvorschau / Gewinn- und Verlustplanung
  • Bilanzplanung (nicht immer nötig)

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Was sagt ein Finanzplan aus?

Natürlich beruhen bei einem Startup die in der Finanzplanung hinterlegten Zahlen auf Annahmen, sogenannten Planungsprämissen. Ziel des Finanzplans ist es, diese Annahmen so gut wie möglich mit Vergleichszahlen zu erhärten. Das können Markt- und Branchenzahlen sein, aus der Branche in der Sie gründen möchten oder Zahlen von Wettbewerbern, sofern diese zugänglich und vergleichbar sind.

Gerade die letzte Methode, Zahlen des Finanzplans oder von BWAs bestehender Unternehmen zu anonymisieren und dem Gründer zur Verfügung zu stellen ist eine beliebte Methode von Steuerberatern. Leider fehlt darin oft der Aspekt, dass ein Gründer erst einmal den Status quo eines etablierten Unternehmens erreichen muss und das mit einer “me-too” -Strategie schwierig wird.

Was gehört zum Finanzplan?

Zum Finanzplan gehört in jedem Fall eine Erläuterung der Planungsprämissen im Businessplan-Textteil. Nur wenn ein Dritter die Rechnungen und aufgestellten Annahmen nachvollziehen kann, kann er die Finanzplanung überprüfen.

Weiter gehören die Teilplanungen in die Anlagen zum Businessplan. Je nach Gründungsvorhaben und Kapitalbedarf kann es spezifische Anforderungen geben, z.B. das die Liquiditätsplanung für 2 Jahre auf Monatsbasis einzureichen ist.

Auch Kalkulationen, Angebote für in der Planung hinterlegte Investitionsgegenstände oder Quellen für Planungsprämissen können Bestandteil der Anlagen zum Businessplan und zur Finanzplanung werden.

Wie wird ein Finanzplan aufgestellt?

Wir als professionelle Finanzplaner beginnen mit dem Gründer oft zu ermitteln, welchen Absatz er realistisch erwarten kann.

Dabei ist es bei der Vorgehensweise nicht relevant, ob der Gründer Dienstleistungen oder Produkte verkauft. Wenn er Dienstleistungen verkauft, dann ist die Zahl der Stunden, die er verkaufen kann, begrenzt. Wenn es sich um Produkte handelt, dann ist entweder die Zahl der Produkte, die er mit bestimmten Kapazitäten herstellen kann begrenzt oder im Fall von reinem Produkthandel, die Anzahl der verkaufbaren Produkte in einer bestimmten Region.

Oft kommen auch Statistiken zu Hilfe, die zum Beispiel vom Statischen Bundesamt erhoben werden, um den Durchschnittsumsatz einer Branche zu bestimmen. Durchschnittsumsatz geteilt durch Durchschnittspreis ergibt eine durchschnittliche Absatzmenge. Wichtig ist für Sie als Gründer, dass Sie in den ersten Geschäftsjahren wahrscheinlich unter dem Branchendurchschnitt liegen werden, da Sie sich Ihr Geschäft und den Kundenstamm ja erst aufbauen müssen.

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Wann ist ein Finanzplan vollständig?

Die Finanzplanung ist vollständig, wenn Sie aus den Teilplanungen zuverlässig einen Kapitalbedarf ableiten können. Das bedeutet, wie lange planen Sie Verlust und welchen Wert umfasst das kumuliert, den Sie durch Mittelzufluss von außen finanzieren müssen. Dabei kann es sich um Ihre eigenen Mittel oder um Fremdmittel handeln.

Wie soll ich starten?

Wenn Sie mit den Finanzen starten ist zunächst wichtig zu ermitteln, was Sie persönlich privat zum Leben benötigen. Vielen unserer Kunden fallen dann große Kostenblöcke wie Miete, Kreditraten oder Kosten für die Betreuung oder die Ausbildung der Kinder ein. Aber wenn man ins Detail geht, wie zum Beispiel Versicherungsbeiträge, Altersvorsorge, regelmäßige Ausgaben für Hobbies und Lebenshaltung, dann werden die Antworten schon schwammig.

Bauen Sie sich deshalb zunächst für mindestens 3 Monate eine private Finanzplanung, eine Art Haushaltsplan, wo Sie die Kosten Ihres Haushalts erfassen.

Danach wissen Sie zuverlässig, wie viel Geld Sie Ihrem Unternehmen als Gehalt oder Privatentnahme monatlich entnehmen müssen, um Ihre privaten Kosten zu decken.

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