Existenzgründerdarlehen – Finanzierung für Existenzgründer

Die Finanzierung der Selbständigkeit mit einem Existenzgründerdarlehen stellt entscheidende Weichen für den Erfolg einer Existenzgründung.

Leider denken Gründer und Banken bei Existenzgründerdarlehen oft immer nur an den klassischen Bankkredit. Dieses Existenzgründerdarlehen fällt dann aufgrund der oft wenig vorhandenen Sicherheiten nicht bedarfsgerecht aus oder hält den Existenzgründer davon ab seine Idee zu verwirklichen.

Existenzgründer und Jungunternehmen unterschätzen weiter, dass eine mangelhafte Finanzierung einer der Hauptgründe für das Scheitern von Jungunternehmen in den ersten 5 Jahren ist. Folgende Grafik zeigt die wichtigsten Finanzierungsprobleme, die zum Scheitern des Unternehmens beigetragen haben:

Existenzgründerdarlehen als Eigenkapitalersatz

Der Begriff Eigenkapitalersatz für Existenzgründerdarlehen ist in Deutschland nicht definiert. Hier kursieren eine Reihe von Definitionen und Anwendungsfälle.

Fakt ist, dass auch der Staat erkannt hat, dass Existenzgründer tendenziell über ein zu niedriges Eigenkapital verfügen und hat ein spezielles Kreditprogramm für Gründer aufgelegt. Durch die Ausgestaltung der Darlehenslaufzeit, der tilgungsfreien Jahre, des erklärten Rangrücktritts und der Zinsbindungsfrist wird dieses spezielle Darlehen als bilanzielles Eigenkapital anerkannt. Das heißt, dass es obwohl es ein Darlehen ist, von Banken als Eigenkapital (Mezzanine-Kapital) anerkannt wird.

Dadurch können Gründer mit 10% bzw. 15% Eigenkapital maximal 500 TEUR bilanzielles Eigenkapital für Ihr Vorhaben generieren.

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Existenzgründerdarlehen mit Haftungsfreistellung

Existenzgründer verfügen häufig nicht über die Sicherheiten, die die Bank zur Besicherung des Existenzgründerdarlehens benötigt. Ist das der Fall, kann man Darlehen mit einer sogenannten Haftungsfreistellung in Betracht ziehen. Diese Haftungsfreistellung wird von der Förderbank an die abwickelnde Bank (Hausbank) vergeben und beträgt je nach Kreditprogramm zwischen 40 und 100 Prozent der Darlehenssumme. Bei einer hundertprozentigen Haftungsfreistellung spricht man vom sogenannten Nachrangdarlehen, das unter Umständen wieder als Eigenkapitalersatz angesehen werden kann.

Die Haftungsfreistellung bewirkt, dass die Hausbank nur den Teil besichern muss, der nicht von der Förderbank durch Haftungsfreistellung gedeckt ist. Dadurch fällt es der Hausbank leichter, die vorhandenen Sicherheiten für die Existenzgründung anzuerkennen und ein entsprechendes Existenzgründerdarlehen zu bewilligen.

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Existenzgründerdarlehen von Förderbanken

Jedes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland hat eine landesweit tätige Förderbank. Diese Förderbank legt aus Landesmitteln eigene Förderkredite auf und/oder verbilligt die Darlehen der KfW mit einem Zinszuschuss.

Die Landesförderbanken sind also ebenfalls eine gute Anlaufstelle zur Finanzierung des Existenzgründerdarlehens und sollten in die Finanzierungsrecherche mit einbezogen werden.

Existenzgründerdarlehen als klassische Bankdarlehen

In jeder Finanzierungsstruktur hat auch der klassische Bankkredit seine Daseinsberechtigung. Wenn genügend Sicherheiten vorhanden sind oder sich ein Bekannter oder Verwandter entsprechend für das Darlehen verbürgt, kann die Hausbank mit einem klassischen Darlehen günstige Konditionen bieten, die an die der Förderkredite heran reichen.

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