Finanzierungsarten

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Finanzierungsarten2018-07-20T13:58:31+00:00

Finanzierungsarten – Welche Finanzierungsarten gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Finanzierung von Unternehmen zwischen der Außenfinanzierung und der Innenfinanzierung. Folgende Ausführungen geben einen Überblick über die unterschiedlichen Finanzierungsarten.

Finanzierungsarten – Außenfinanzierung

Bei der Außenfinanzierung erhält das Unternehmen, wie der Name vermuten lässt, das Kapital von außerhalb des Unternehmens, also zum Beispiel durch Banken oder direkt am Kapitalmarkt durch Beteiligungen.

Finanzierungsarten – Beteiligungsfinanzierung

Die Beteiligungsfinanzierung zählt zur Außenfinanzierung, stärkt aber die Eigenfinanzierung des Unternehmens, da das Unternehmen Kapital von den derzeitigen oder zukünftigen Eigentümern des Unternehmens erhält.

Bei nicht börsennotierten Unternehmen sind die Einlagen der Gesellschafter das Eigenkapital. Das Eigenkapital kann entweder durch die Aufnahme neuer Gesellschafter oder durch die Erhöhung der Einlagen der bestehenden Gesellschafter erhöht werden.

Bei börsennotierten Unternehmen kann durch die Ausgabe neuer Aktien in einer Kapitalerhöhung das Eigenkapital gestärkt werden.

Finanzierungsarten – Mezzanine

Mezzanine-Kapital ist je nach Ausgestaltung dem Eigenkapital oder dem Fremdkapital zuzurechnen.

Durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ist es für alle Existenzgründer, sowie klein- und mittelständische Unternehmen interessant, die keine eigenes Eigenkapital mehr generieren können.

 

Finanzierungsarten – Kreditfinanzierung

Die Kreditfinanzierung ist zusammen mit der Beteiligungsfinanzierung zu der Außenfinanzierung zuzuordnen. Bei der Kreditfinanzierung wird dem Unternehmen Fremdkapital zugeführt, ohne dass der Geldgeber Anteilseigner wird.

Bei der Fremdfinanzierung durch Kredite entsteht für den Kreditgeber lediglich der Anspruch auf Zins und Tilgung für die bereitgestellte Geldmenge, im Insolvenzfall auch der Anspruch auf einen Teil der Insolvenzmasse.

Der Gläubiger (= Kreditgeber) hat weder das Recht auf Mitbestimmung innerhalb des Unternehmens, noch muss er für das Handeln des Schuldners (= Kreditnehmer) in irgendeiner Form haften.

Es ist zu beachten, dass der Kredit eigentlich immer befristet ist. Das heißt, dass das Kapital dem Schuldner nur für eine bestimmte Dauer überlassen wird (z.B. Kreditdauer 5 Jahre).

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